Who was/is Sol Sajn ? - CDs, Vinyl LPs, DVD and more
Sol Sajn
Jiddische Musik in Deutschland und ihre Einflüsse (1953-2009)
12teilige CD-Serie,
Herausgeber: Dr. Bertram Nickolay, Dr. Alan Bern, Heiko Lehmann
Von deutschen Nichtjuden gespielte jiddische Musik ist ein Phänomen, das ungefähr genauso lang reflektiert wird, wie es diese Interpretationen gibt. Die Reflektionen haben eine Spannweite vom Verbot (jiddische Musik darf nur von Juden gespielt werden; dieses Argument erinnert an das Dogma, Blues dürfe nur von Schwarzen gespielt werden) bis hin zum Vorwurf der Nekrophilie einerseits; andererseits reicht das Spektrum von ernsthafter kritischer Reflektion zu nüchterner positiver Bewertung bis hin zu philosemitischer Schwärmerei. Pauschale Betrachtungen beginnen und enden oft mit Giora Feidman, der Ende der achtziger/Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts tatsächlich einen großen, vielleicht den größten Einfluss auf deutsche Interpreten hatte. Doch jiddische Musik im Nachkriegsdeutschland gab es bereits Jahrzehnte bevor Giora Feidman in Deutschland jiddische Musik zu beeinflussen begann. Der nachfolgende Text versucht, die Problematik etwas ausführlicher zu beleuchten.
Weder dieser Text noch die zwölf CDs, die Bear Family in Zusammenarbeit mit der Büchergilde Gutenberg in den nächsten Monaten herausbringt, stellen sich dem Anspruch, das Thema in seiner Vollständigkeit zu präsentieren. Ein solcher Anspruch ist in diesem Rahmen nicht möglich. Das Projekt ist der Versuch einer Annäherung, der einen Überblick vermitteln und Anregungen für die tiefer gehende Forschung liefern soll. Es wird ausdrücklich empfohlen, weiterführende Literatur zu recherchieren (stellvertretend für alle sei an dieser Stelle auf die Autoren Aaron Eckstaedt, Rita Ottens und Heiko Lehmann verwiesen). Die Musik, deren Auswahl sich auf den enormen Fundus und die individuellen Erfahrungen der drei Produzenten gründet, musste einem Auswahlverfahren unterworfen werden, das sich nach der Relevanz für das zugrunde liegende Konzept richtet; die Musik wurde grundsätzlich nicht nach persönlichen Vorlieben bewertet, um eine möglichst objektive Auswahl treffen zu können. Eine Auswahl musste deshalb getroffen werden, weil der Platz für alle Künstler auf den CDs schlicht nicht ausreichend gewesen wäre. Auswahlkriterien waren:
- Permanente bzw. temporäre Präsenz in Deutschland
- Relevanz im Zeitraum der Präsenz und darüber hinaus
- Künstlerischer Einfluss
Schließlich und letztlich spielten auch lizenzrechtliche Fragen bei der Auswahl eine Rolle.
Geschichte der Jiddischen Musik in Deutschland
Read more at: https://www.bear-family.de/bear-family/serien-div./jiddische-musik/
Copyright © Bear Family Records
Copyright © Bear Family Records®. Copying, also of extracts, or any other form of reproduction, including the adaptation into electronic data bases and copying onto any data mediums, in English or in any other language is permissible only and exclusively with the written consent of Bear Family Records® GmbH.

This article is deleted and can no longer be ordered!

Ready to ship today, delivery time** appr. 1-3 workdays

Ready to ship today, delivery time** appr. 1-3 workdays

Ready to ship today, delivery time** appr. 1-3 workdays
