Presse - Teil 1 - HEAVY KRAUT! -Wie der Hardrock nach Deutschland kam 1970 - 1976 (2-CD)- Medien-info

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Ende der Sechziger ist die Bundesrepublik immer noch ein Entwicklungsland in Sachen Rockmusik. Wer laute Gitarrenriffs hören will, hört Bands aus den USA und England. Sie dominieren Plattenläden, Tanzschuppen und die wenigen Sendeplätze in Funk und Fernsehen. Aber es tut sich was im Staate der D-Mark. Bands wie die Rattles, Lords, Tonics, Petards, Giants, German Bonds und so weiter stehen für den Sixties-Beat, hin und wieder mit originären Ansätzen.

Die späten Sechzigerjahre erleben einen Aufwertungsprozess populärer Musik. Mit ‚Revolver‘ und ‚Pet Sounds‘ etabliert sich Rockmusik als neue Kunstform. Und da fühlt sich eine junge, zumeist akademisch gebildete Generation bei der Ehre gepackt: Wenn Rock nicht mehr bloß Unterhaltung ist, sondern sogar vom bürgerlichen Feuilleton wahr- und ernst genommen wird, hat ein Land mit dieser großen Tradition in der E-Musik dann nicht eine besondere Verantwortung? Zukünftig geht es um den spezifisch deutschen Beitrag zur Geschichte der Rockmusik, die Suche nach der eigenen musikalischen Identität.

Für entsprechend disponierte Ohren liefern die aus riesigen Marshall-, Orange- oder Hiwatt-Türmen mit Brutalität dröhnenden Heavy-Sounds – vor allem aus England – von Cream, Taste, Free, Led Zeppelin, Black Sabbath, Deep Purple, Uriah Heep, UFO, Atomic Rooster und aus den USA die Jimi Hendrix Experience, Blue Cheer, Alice Cooper, Grand Funk Railroad, Blue Öyster Cult und Vanilla Fudge den alltäglichen Soundtrack. Doch was passiert in Deutschland?

In den frühen Tagen des deutschen Hard Rock fehlt es an Labels, Produzenten und Toningenieuren, die mit dieser Musik etwas anfangen können. Doch es gibt Pioniere, Produzenten wie Peter Hauke, Toningenieure wie Conny Plank (u.a. Eloy und Night Sun) und vor allem Dieter Dierks (Wind, Jeronimo, Hairy Chapter, Tiger B. Smith u.a.), A&R-Manager wie Rolf-Ulrich Kaiser (u.a. Birth Control, Virus), Label wie Bellaphon, Vertigo, Bacillus, Pilz, Ohr und Brain (u.a. Scorpions und Accept).

Die Reaktionen des Publikums auf frühe laute Gitarrensounds in Deutschland waren gemischt. Einerseits pilgerten Rockfans zu internationalen Festivals zur Isle of Wight oder nach Fehmarn, um harte britische und US-amerikanische Bands zu erleben; lokale Heavy-Bands hingegen kämpften gegen Vorurteile, geringes Publikumsinteresse und schlechte wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Die zweiteilige CD-Dokumentation von Bear Family Records® auf insgesamt 4 CDs mit jeweils einem etwa 96-seitigen illustrierten Begleitbuch beschreibt tiefgründig die Anfänge des Hard Rock in unserem Land, die Versuche von Bands, Musikern, Produzenten und Plattenfirmen, einen eigenen Weg zu gehen, der schließlich mit den Scorpions oder Rammstein Rockmusik aus Deutschland auf die Weltkarte des Genres brachte.

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