Buddy Guy The Blues Don't Lie (2-LP)
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Buddy Guy: The Blues Don't Lie (2-LP)
The album will be released exactly 65 years to the day that Buddy Guy arrive in Chicago on a train from Baton Rouge, Louisiana in September of 1957, with just the clothes on his back an his guitar. His life would never be the same, and he was born again in the blues. The Blues Don’t Lie tells the story of his lifelong journey.
Reflecting on this body of work, Buddy says 'I promised them all: B.B., Muddy, Sonny Boy as long as I’m alive I’m going to keep the blues alive.' He has indeed proven that again, and proclaims, 'I can’t wait for world to hear my new album cause The Blues Don’t Lie.'
Article properties:Buddy Guy: The Blues Don't Lie (2-LP)
| Guy, Buddy - The Blues Don't Lie (2-LP) LP 1 | ||||
|---|---|---|---|---|
| 02 | Blues Don't Lie | Buddy Guy | ||
| 03 | The World Needs Love | Buddy Guy | ||
| 04 | We Go Back (Featuring Mavis Staples) | Buddy Guy | ||
| 05 | Symptoms of Love (Featuring Elvis Costello) | Buddy Guy | ||
| 06 | Follow the Money (Featuring James Taylor) | Buddy Guy | ||
| 07 | Well Enough Alone | Buddy Guy | ||
| 08 | What's Wrong with That (Featuring Bobby Rush) | Buddy Guy | ||
| 09 | Gunsmoke Blues (Featuring Jason Isbell) | Buddy Guy | ||
| 10 | House Party (Featuring Wendy Moten) | Buddy Guy | ||
| 11 | Sweet Thing | Buddy Guy | ||
| 12 | Backdoor Scratchin | Buddy Guy | ||
| Guy, Buddy - The Blues Don't Lie (2-LP) LP 2 | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01 | I've Got a Feeling | Buddy Guy | ||
| 02 | Rabbit Blood | Buddy Guy | ||
| 03 | Last Call | Buddy Guy | ||
| 04 | King Bee | Buddy Guy | ||
Buddy Guy
Rushs Ex-Cobra-Labelkollege Buddy Guy hatte wesentlich mehr Zeit, um eine größere Anzahl Aufnahmen für Chess zu machen. Wie Otis kam er durch Vermittlung von Dixon 1960 zu Chess, wo er bis 1967 blieb. Guys glühende Gitarrensalven voller gebogener Töne und sein gequälter Gesang verkörperten die neue, von B.B. King beeinflusste Richtung des elektrischen Chicago Blues.
George 'Buddy' Guy wurde am 30. Juli 1936 in Lettsworth, Louisiana, geboren. Er wurde schon in jungen Jahren inspiriert, als einer der Swamp-Blues-Pioniere durch Lettsworth rollte. "Lightnin' Slim war der erste Elektrogitarrist, den ich je sah", sagt Guy. "Er hatte diese elektrische Gitarre und spielte 'Boogie Chillen'. Ich besaß mein Taschengeld für dieses Wochenende, es waren 35 Cent. Er hatte seinen Hut hingestellt, und ich gab ihm meine 35 Cents." Andere Bluesmänner beeinflussten ihn ebenfalls. "Vor Slim gab es Lightnin' Hopkins und T-Bone Walker", sagt Buddy, den die wilde Bühnenshow von Guitar Slim schier umhaute. "Nachdem ich ihn spielen gesehen hatte, sagte ich: 'Ich will das auch machen!'",sagt er."Und dann lief ich eines Abends hin und B.B. King war dort. Ich sagte: 'Wenn die das können, dann kann ich es auch!'"
Buddy erlebte seine ersten Bühnenerfahrungen auf der Szene von Baton Rouge, wo er lange genug in der Band von John 'Big Poppa' Tilley Gitarre spielte, um sein Lampenfieber zu überwinden, bevor er zur Band des Bluesharpspielers Raful Neal wechselte. Guy nahm bei der Radiostation WXOK in Baton Rouge ein ruppiges Demoband mit zwei Songs auf. Im September 1957 stieg der junge Gitarrist in einen Bus Richtung Chicago. "Ich hatte gehört, dass ich Tagesschichten arbeiten könnte, Muddy Waters und all die anderen abends hören und als einfacher Arbeiter mehr Geld verdienen könnte als irgendwo im Süden", sagt Buddy. "Aber das passierte nicht. Ich konnte nirgends einen Job finden, als ich hierher kam." Chess lehnte sein Demo ab und ein hungriger, desillusionierter Guy war drauf und dran, nach Hause zurückzukehren, als Muddy Waters mit guten Ratschlägen und einem willkommenen Wurstsandwich intervenierte.
"Er sprach mit mir wie ein Vater", sagt Guy. "Er sagte: 'Denk nicht mal daran, nach Louisiana zurückzugehen. Bleib einfach hier und spiel den Blues!'"
Der Westside-Gitarrist Magic Sam empfahl Guy seinem Boss bei Cobra Records, Eli Toscano, der den Newcomer 1958 für sein Artistic-Unterlabel unter Vertrag nahm. "Sam sagte mir, ich solle einen Bus nehmen und ihn dort treffen",sagt Buddy. "Ich ging hinein und er stand da, er und der inzwischen verstorbene Harold Burrage. Und ich fing an, B.B. Kings 'Sweet Little Angel' zu singen. Sie sagten: 'Mann, du nimmst ihn besser gleich unter Vertrag!Hör dir das an!'"Guys Debüt für Artistic bestand aus Try To Quit You Baby und Sit And Cry (The Blues). Mit Ike Turner an der zweiten Gitarre folgte darauf das B.B.-mäßige This Is The End mit der sehr nach Guitar Slim klingenden Rückseite You Sure Can't Do, bevor Eli kurz darauf seine Firma dichtmachte. Rush öffnete Guy die Türen bei Chess. "Otis kam bei mir vorbei und sagte, Leonard Chess wolle mich sehen", sagt Guy. "Ich ging hin und sie nahmen mich unter Vertrag."
Guys phänomenale erste Single für Chess, First Time I Met The Blues, wurde am 2. März 1960 mit den Saxofonisten Jarrett Gibson, Little Bobby Neely und Donald Hankins, Jack Myers am Bass, Fred Below am Schlagzeug sowie dem Pianisten Eurreal 'Little Brother' Montgomery eingespielt, der den Song unter dem Titel The First Time I Met You geschrieben und 1936 für Bluebird aufgenommen hatte. Vielleicht beeinflusst durch seine Zusammenarbeit mit Ike bei Cobra, war Buddy in einer vorübergehenden Whammy-Bar-Phase: Seine vibratogetriebene Gitarre in Kombination mit seinem markerschütternden hohen Gesang signalisierte die Ankunft eines weiteren Giganten des Chicago Blues.
Bill Dahl
Chicago, Illinois

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