Presse Archiv - Various - Season's Greetings The Shadow Knows (CD) - Musenblätter

Monster-Parade
 
34 Scary Tales From The Vaults Of Horror
 
Erst ein Donnerschlag, dann öffnet sich knarzend ein Sargdeckel - oder ist es die Tür zu einer Gruft? - und mit Grabesstimme ruft Tommy Bruce „Monster Gonzales“ zur Ordnung, eine augenzwinkernde Parodie (1966) auf den fürchterlichen, aber erfolgreichen Pat Boone Pop-Song „Speedy Gonzales“ (1962). Damit beginnt eine genußvolle Monster- und Horrorparade, eine vergnügliche Pop-Gruselparade zusammengestellt aus den schier unerschöpflichen Archiven von Bear Family. Pünktlich zum Beginn der dunklen Jahreszeit liegt wenige Wochen vor Halloween die passende Musik dazu im CD-Spieler. 
30 Musiktitel von 1934 bis 1982 und vier kurze Radio-Filmtrailer der 50er Jahre („I Was A Teenage Werewolf“, „Horror Of Dracula“,  „Black Sunday“ und Ed Woods „Plan 9 From Outer Space“) im fast schon grotesken O-Ton verursachen wohligen Schauer und halten neben fetziger Rock-Musik manchen ängstlichen Lacher bereit.
 
„The Shadow Knows“, ein »Horrorfilm in Sound«, der das Blut in den Adern gefrieren läßt!“, schreibt das Team unter Marc Mittelacher und Katrin Duckhorn zu der Zusammenstellung aus überwiegend den 1950er und 1960erJahren – und Blitz, Donner, heulende Winde, Schreie aus Gruft und Jenseits und musikalische Effekte machen die Monster-Parade aus Gespenstern, Außerirdischen, Vampiren, Werwölfen, Dämonen und Zombies auch wirklich von Fall zu Fall ein bißchen gruselig. 
 
Der Titel geht des Albums wohl auf die amerikanische Superhelden-Radio-Serie „The Shadow“ aus den 30er Jahren zurück, deren Folgen stets mit „Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows!“ begannen. Gleich zwei Songs griffen unter gleichem Titel das Thema auf. 1958 schrieben Jerry Leiber / Mike Stoller für die Coasters einen, und 1964 legte Link Wray damit für ein düster dramatisches Instrumental (mit Intro) nach. Mit dabei sind außerdem Screamin' Lord Sutch mit „Murder In The Graveyard“ (1982) sowie eine Version des Bing-Crosby-Klassikers „The Headless Horseman“ mit Kay Starr und Billy Butterfield aus dem Jahr 1949. Im wesentlichen stammen die für das Album gesammelten Stücke allerdings aus den späten 50ern und 60ern, einer Zeit, in der Amerikaner: a. die Russen, b. Außerirdische und c. Senator McCarthy fürchteten. Eine gute Zeit also für Horrorgeschichten. 
 
Schon 1934 hatte das Gene Kardos Orchestra einen Zombie-Titel eingespielt, der aber swingend harmlos blieb, vergleicht man ihn mit den Schockeffekten von Screamin´ Jay Hawkins und „Frenzy“ und Bert Convys „The Monsters Hop“. „I Put a Spell on You“ (Hawkins) ist leider nicht dabei, aber man kann ja nicht alles haben. Dafür gibt es u.a. die Country Stars Bobby Bare mit „Vampira“, Hank Snow mit „Ghost Train“ und George Morgan mit „Tennessee Hillbilly Ghost“. 
Einige Nummern klingen sehr nach den Ventures, wie z.B. „Graveyard“ von The Phantom Five und „Spooky“ von George Barnes, aber die Ventures, die mit „In Space“ den Sound vorgelegt hatten, fehlen leider. Auf jeden Fall eine Zusammenstellung, die es in dieser Art noch nicht gab und die in keiner Sammlung fehlen sollte. Ein reich illustriertes, sehr informatives 24-seitiges Booklet liegt der CD bei. Eine Empfehlung der Musenblätter.
 
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https://www.musenblaetter.de/artikel.php?aid=23164&neu=1
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